Exkursion: Kunst im Ruhrgebiet

Wenn man sich von nicht ganz so tollen Überraschungen ablenken möchte, hilft es wahrscheinlich am besten, an die unverhofften, guten Ereignisse zu denken. Ich hatte beide in letzter Zeit, und heute aus Gründen der ersteren Lust, über letztere zu schreiben:

Was ich mit am meisten an meinem Studium mag, sind Exkursionen in Museen und Ausstellungen in anderen Städten. Letzte Woche waren wir im Zuge dessen im Ruhrgebiet unterwegs, und eher unerwartet war ich so begeistert und dankbar nach diesem Tag, dass ich gerne ein paar Eindrücke weitergeben möchte.

Situation Kunst in Bochum

Erster Halt war die Situation Kunst in Bochum – ehrlich gesagt hätte ich weder die Stadt noch dieses Museum wirklich auf dem Schirm gehabt. Wem der Name vorher auch nicht bekannt war: Die Situation Kunst zeigt in mehreren Gebäuden im Park um das Haus Weitmar eine Vielfalt und Vielzahl an Kunst, die sehr sehenswert ist und durchaus von bekannten Künstler*innen stammt. Das hatte ich so nicht erwartet, war aber daher natürlich umso erfreuter über das, was sich uns bot. Wir waren da für die Sonderausstellung Farbanstöße. Farbe in der neueren Kunst, die vor allem in den Vordergrund rückt, wie Farbe in der Kunst eingesetzt werden kann, um Prozesse anzuregen und zu neuen Sichtweisen zu führen. Ort dafür war das Museum unter Tage – eine Reminiszenz an den Bergbau, da sich die Ausstellungsräume tatsächlich unter der Erdoberfläche befinden.

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