20 Erkenntnisse aus 2020

20 Erkenntnisse aus 2020

Wie viel wir für selbstverständlich hielten, was es eigentlich gar nicht ist.

Kultur ist systemrelevant. Und Kreative muss man unterstützen.

2020 ging es mir oft gut, aber manchmal eben auch nicht. Was da hilft, ist ein Support-Netz, das einen auffängt. Das muss man sich vorher aber aufbauen.

Dresden ist so wunderschön.

Wie es ist, jemanden so richtig zu vermissen.

Rassismus ist komplex und vielschichtig und wir müssen alle etwas gegen ihn tun.

Wenn es sich zu Beginn schon nicht richtig anfühlt, wird man später damit wohl auch nicht zufrieden werden. Oder es wird viel besser als erwartet, das ist dieses Jahr auch vorgekommen. Zum Glück.

Egal wie anpassungsfähig wir sind, Präsenz ist durch nichts zu ersetzen.

Ich bin immer noch zu ungeduldig, um meine Haare richtig lang wachsen zu lassen.

So viele meiner Sorgen sind total unnötig, man kriegt das alles irgendwie hin. Aber: Man muss wenden, wenn man in eine Sackgasse getappt ist.

Es ist tatsächlich möglich, seinen Job zu lieben.

Zeit kann so merkwürdig schnell und gleichzeitig langsam vergehen.

Wahrscheinlich ist das 20. Jahrhundert gar nicht das, was mich in der Kunstgeschichte am meisten interessiert.

Wenn die Pandemie vorüber ist, werde ich so viel Schönes machen, raus gehen und genießen. Generell gilt: immer alles Gute mitnehmen, was einem begegnet. Und nicht warten. (Außer es ist Lockdown, dann obviously schon.)

Auch wenn es hier auf dem Blog manchmal anders aussieht: Mein Herz hängt an so gut wie keinem materiellen Gegenstand.

Ich hoffe so sehr, dass bald noch einmal Aby Warburgs Bilderatlas gezeigt wird und ich ihn dann endlich sehen kann.

Manchmal hilft nur eins: sich selbst verzeihen.

Es lohnt sich wirklich, in gute Schuhe zu investieren.

Nächstes Jahr ziehe ich definitiv um, es ist Zeit.

Dieses Jahr/ die Pandemie/ schwierige Situationen allgemein zeigen einem, was wirklich wichtig ist, was man mit Sicherheit empfindet und auch, was so nicht länger weitergehen kann. Und das ist ein Vorteil.

Bonus: Ich habe schon tolle Menschen um mich. Daher: Auch wenn vieles scheiße ist, vieles ist auch sehr sehr gut. Man darf sich „nur“ nicht unterkriegen lassen. Happy new year (bald)!

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