Gibt es eine Korrelation zwischen Kleiderschrank & Einrichtung?

Gibt es eine Korrelation zwischen Kleiderschrank & Einrichtung? Gedanken zu Parallelen zwischen Dekoration und Mode. Tasteboykott Wohnblog.

In diesem Beitrag habe ich euch nicht nur von meiner Vorliebe für Dunkelrot erzählt, sondern dabei auch ein anderes Thema angeschnitten: die Korrelation zwischen Kleiderschrank und Einrichtung. Wohnexperten sind oft der Meinung, dass der Inhalt des Kleiderschranks angeblich häufig mit der Einrichtung der Wohnung zusammenhängt.

Das habe ich mal an mir selbst untersucht und nachdem ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht habe, stelle ich fest: Das stimmt bei mir. Zumindest teilweise. Schauen wir uns die möglichen Parallelen an ein paar Beispielen an:

Weinrot: Hier beginnt sich ein Zusammenhang erst zu entwickeln, aber ich bin der Farbe mittlerweile auch zuhause nicht abgeneigt, nachdem ich sie schon lange trage.

Grau: Ganz klar in beiden Bereichen bei mir viel zu finden und immer eine Go-To-Wahl meinerseits. Grau ist ein Klassiker, passt zu Allem, gibt es in Nuancen von hell zu dunkel…

Reduktion: Ich bin eher Minimalist und bevorzuge schlichte Dinge ohne Rüschen. Lieber setze ich auf wenige, ausgesuchte Teile. Ganz nach dem Motto Weniger ist mehr.

Jahreszeitlich wechselnd: Natürlich tauscht man die Garderobe mit dem Wechsel der Jahreszeiten aus, aber auch Deko ändere ich hier. Generell trage ich im Sommer hellere, buntere Farben als im Herbst und Winter und auch bei der Einrichtung darf es ab Frühling heller, luftiger und frischer sein.

Ich liebe Strickpullover, und auch bei Dekoaccessoires und Wohntextilien greife ich gern zu Dingen mit einer interessanten Struktur und Haptik. Kuschelig, weich, so mag ich mein Bett z.B. jetzt im Winter.

Farbliche Zurückhaltung: Ich mag es lieber monochrom und nicht zu bunt, grelle Farben wie Türkis findet man bei mir in beiden Bereichen kaum.

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So, das war jetzt die eine Seite. Allerdings sind ein paar Punkte auf der Gegenseite zu ergänzen:

Weiß: Ich wohne mit sehr viel Weiß, was Möbel, Wandfarben und Accessoires angeht, besitze aber lediglich ein einziges weißes Shirt, was ich noch nicht mal wirklich mag. Generell lege ich zwar bei meiner Einrichtung auf viel Licht und Helligkeit, aber bevorzuge mittlere bis dunklere Töne bei Kleidungsstücken.

Bei mir zuhause findet man recht viele schwarze Akzente, im Kleiderschrank mag ich Schwarz aber gar nicht und habe auch nichts darin, höchstens mal ein Paar Schuhe.

Meine Kleidung ist total schlicht, ohne Muster. Das liegt vor allem daran, dass mich Mode ziemlich kalt lässt, während ich am Einrichten deutlich (!) mehr Interesse zeige und hier gerne auch mal interessante Wohntextilien, Kunst etc. um mich habe.

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Allgemein habe ich nunmal am Einrichten einfach deutlich mehr Interesse und auch mehr Ahnung davon. Das Zusammenstellen eines Outfits scheint mir deutlich anders als das Gestalten eines ganzen Raumes.

Ob die Theorie stimmt? Ich weiß es nicht, grundsätzlich spiegeln sich wahrscheinlich in beiden Gebieten die persönlichen Präferenzen wieder.
Irgendwo lassen sich wahrscheinlich immer Parallelen finden, aber nur weil du viele weiße T-Shirts hast, musst du nicht gleich sehr reduziert wohnen und andersrum. Spannend ist der Gedanke auf jeden Fall.

Wie ist das bei euch, könnt ihr einen Zusammenhang entdecken?

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  • Also bei mir kann ich einen gewissen Zusammenhang erkennen. Ich mag verschiedene "Farbgruppen". Also beispielsweise grün zu braun und gold. Das kombiniere ich sowohl bei der Kleidung als auch in der Einrichtung. Niemals würde ich zu einem braunen Mantel Silberschmuck kombinieren!

  • ich denke schon, dass da etwas dran ist. viele künstlerische, kreative köpfe kleiden sich zum beispiel wirklich oft sehr speziell und bunt. bei vielen architekten findest du dagegen wieder einen sehr klaren, unaufgeregten kleidungsstil. ich merke in meiner wohnung, wie auch in meinem kleiderschrank, sehr schnell, wenn mir mal wieder ein ausrutscher passiert ist. da wird dann auch ganz schnell wieder aussortiert ;). einen schönen blog hast du. liebe grüße, sabine