Leere Räume

Leere Räume
Leere Räume

Rechts: Museum für Kunst und Gewerbe.

So reduziert sie sind (oder gerade deshalb) – leere Räume faszinieren mich. Inmitten einer Vielzahl an Eindrücken und Gegenständen tut gerade diese Leere gut. Temporär unbestückte Räume im Museum haben natürlich andere Ausmaße, aber auch zu Hause finde ich die Vorstellung reizvoll.

Leere lenkt den Fokus auf das, was da ist, auf die Bausubstanz. An mehr bleibt der Blick kaum hängen. Je weniger im Raum ist, desto stärker wirkt dieser selbst. Wenn das dauerhaft doch ginge mit dem leer lassen; maximaler Minimalismus. Der Versuchung, mehr reinzustellen, ist dauerhaft wohl schwer zu entkommen, und die Frage nach der Praktikabilität gibt es ja auch noch. Aber umso gelegener kommt da die Erinnerung an ein Weniger, sind da kleine Momente der Leere. Mit viel Platz für… Nichts? Oder vielmehr für Gedanken, Flexibilität, auch gewissermaßen um des Raumes selbst willen? Ich weiß (oder ahne es), das Konzept leerer Raum ließe sich weit und breit diskutieren.

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