Tipps für eine perfekte Bilderwand & 2 kreative Ideen für Fotoposter

*Dieser Beitrag über meine Bilderwand enthält Werbung für Pixum.

Es folgt eine Erzählung, die an Tragik und Brillanz ihresgleichen sucht:
Jeden Morgen fiel mein Blick zuerst auf die graue Wand gegenüber meines Bettes. Und jeden Morgen dachte ich, wie leer sie doch sei und wie doof das aussehe. Ein mysteriöser Fleck trug nicht zu einem positiveren Eindruck bei. An der Gestaltung dieser Wand habe ich mir den Kopf zerbrochen: Ein Raster an Polaroids sollte nicht die Lösung für dieses Problem (Ein furchtbares Trauerspiel, ich weiß.) sein, das Libellenbild war auch nicht das Richtige. Etwas Größeres musste her. Ein wirklich großes Knaller-Statement-Kunstwerk hätte ich zwar wirklich gerne hierfür gekauft, aber das ist einfach nicht drin. Meine Lösung, nachdem ich etwa eineinhalb Jahre gegrübelt und die Sache auch lange Zeit gekonnt ignoriert hatte: Es wurde eine Bilderwand.

Und damit ihr weniger lange an der Wandgestaltung verzweifeln (ok, langsam finde ich diese Wortwahl doch etwas too much) müsst, habe ich ein paar Anregungen dazu:

Bilderwand gestalten: DIY-Tutorial und Tipps

1. Alle Bilder, Rahmen, Leinwände, Objekte (Geweihe, Stickrahmen, Spiegel etc.), die ihr verwenden könntet und möchtet, zusammensammeln. Das waren bei mir einige. Ich habe dann entschieden, dass viele kleinteilige Rahmen zu unruhig wirken und mich daher auf fünf Größere beschränkt.

2. Die zur Verfügung stehende Maximalfläche ausmessen. Dabei Möbelstücke, Wandleuchten, geöffnet werdende Türen, Fußleisten und einen Mindestabstand von einigen Zentimetern zu den Rändern beachten.

3. Kann auch schon mit Schritt 1 einhergehen: Alle Bilder werden auf dem Boden ausgebreitet und dann beginnt der eigentliche Spaß: Arrangieren, umschieben, wegnehmen und wieder von vorne anfangen, bis man zufrieden ist und die Maße stimmen. Auch kann es nicht schaden, ein Auge auf die Gesamtform zu werfen und inwiefern diese den Platz an der Wand ausfüllt. Am besten, man macht immer wieder Fotos von möglichen Kombinationen und sucht am Ende seinen Favoriten aus.
Dabei habe ich mich immer an ein paar horizontalen und vertikalen Linien orientiert. Das muss man natürlich nicht und bei mehr Bildern sieht das dann auch oft viel besser aus.

Schneller Dekotipp: Bücherstapel auf dem Schreibtisch // desk decorated with book stacks

4. Eine gute Mischung aus Hoch- und Querformat, Leinwänden und gerahmten Prints/ Postern, Größen-, Helligkeits- und Farbvariationen anstreben. Zwar können auch Bilderwände mit ausschließlich gerahmten Fotos toll aussehen, aber tendenziell finde ich eklektizistischere Varianten hübscher. Damit die unterschiedlichen Stücke wie eine Einheit wirken, sollten die Abstände zwischeneinander nicht zu groß sein.
Und noch eine sehr hilfreiche Regel: Die größten Bilder kommen tendenziell in die Mitte, die kleineren drumherum.

5. Ist sicherlich optional, hat mir aber geholfen: Die Größe der Rahmen ausmessen und mit Masking Tape die Umrisse an die Wand kleben. So kann man dann auch nochmal besser abschätzen, wie groß der Abstand zu den Seiten sein sollte. Ich habe meine Bilder vor dem Aufhängen z.B. alle ein Stück nach unten gerückt.

6. Bilder aufhängen, davor den Abstand vom Aufhänger/ der Stelle, an der das Bild am Nagel aufliegt, mit berücksichtigen. Und nein, in der Realität hängen die Bilder bei mir viel gerader und mit einem ziemlich einheitlichen Abstand. Wirklich!

Und in meinem Fall Schritt 7: Füllungen für zwei leere Rahmen besorgen:

Ideen für Fotoposter als Wanddeko

Dafür hat mich Pixum* freundlicherweise zwei Poster gestalten lassen, ihr habt sie oben schon gesehen: Nr. 1 ist eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die ich mal in einem verlassenen Gebäude gemacht habe. Ich habe mich hier für Fotopapier edelmatt* entschieden, weil das als „besonders schön für Schwarzweiß-Motive“ bezeichnet wurde. Es ist tatsächlich ein total hochwertig aussehender Print geworden!

Nr. 2 ist dann eine ganz schlichte Idee von mir gewesen: Ich habe einfach ein Lieblingsgedicht von Robert Frost in einer Serifenfont als Datei hochgeladen und bin begeistert von diesem sehr zurückhaltenden Print mit Inhalt. Poet*innen können natürlich idealerweise eigene Werke an die Wand bringen, aber auch ein Songtext o.ä. wären denkbar.

Der ganze Raum wirkt mit diesem umgesetzten Projekt jetzt deutlich fertiger, wohnlicher und interessanter. Kunst in jeglicher Form bringt einfach immer viel mehr Tiefe und Persönlichkeit in ein Zuhause, finde ich.

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