Übers Malen | Abstrakte Malerei

Übers Malen | Abstrakte Malerei

Ich wollte mehr Dinge tun, die mir guttun, weniger am Computer hocken, produktiv und kreativ sein. Also fing ich wieder an zu malen. An einem Nachmittag habe ich Farben und eine Leinwand vom Dachboden geholt und mir Zeit genommen. Und zack – ich war wieder neu verliebt. Ins Malen, wie schon bevor ich irgendwann leider das Interesse verlor. Jetzt ist meine Mallust wieder da und ich habe bereits einige Bilder in wenigen Wochen gemalt. Dabei male ich über mehrere Tage (bzw. Wochen) und Abende verteilt an einem Bild, trage so viele Schichten auf, bis ich zufrieden bin und erschaffe ein riesiges Chaos um mich herum.
Und es tut mir einfach soo gut zu malen. Da ich ja keinen Sport mache und Gärtnern im Winter flachfällt, muss ich auf andere Weise meinen Kopf frei bekommen. Die vielen Farbschichten scheinen mir gerade der perfekte Weg dazu zu sein. Dabei kann ich super die Zeit vergessen. Natürlich geht es mir auch um das Ergebnis, aber der Malprozess ist mir sogar noch wichtiger. 

Deshalb möchte ich jede*n ermuntern/ daran erinnern, öfter die Dinge zu tun, die glücklich machen und langfristig Energie zurückgeben, statt sie zu nehmen. Besonders wenn es einem nicht so gut geht. Das neue Jahr ist nahe, vielleicht nehmt ihr das zum Ansatz – ich werde es auf jeden Fall in irgendeiner Weise tun. Das soll hier keine Anleitung werden, dafür bin ich zum einen nicht gut genug und zum anderen hat ja jeder seine eigenen Methoden und Motive. Der Post ist eher als Anstoß gedacht, ich hoffe es hat funktioniert.
Und ihr – malt ihr? Oder was ist euer Kopflüfter?

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  • Schööööööner Post! Dass du damit offene Türen bei mir einrennst, ist dir ja sicherlich klar, oder? Und eine Liebes-Erklärung für das Wort "Kopflüfter" gibt's obendrauf! Mit dem gegenständlichen Malen ging es mir neulich übrigens ganz ähnlich: Ich fing mit einem Stillleben an, aber das hat mich wahnsinnig unter Druck gesetzt – also habe ich alle Farben mit einem Spülschwamm ineinander gestrichen und abstrakt weitergemacht. Und dann ging es mir wie dir, absolut entspannendes und meditatives Werkeln, echt herrlich! Vor ein paar Tagen habe Ich mir eine Strukturpaste geholt, mit der ich die nächsten Tage mal experimentieren will. Ich liebe übrigens die erdigen Farbtöne, die du verwendest und finde deine Bilder sehr sehr schön – habe sie schon auf Instagram bewundert. Mich erinnern sie ein bißchen an die 50er und 60er und fände es famos wenn ich irgendwann mal einen echten echten "Tasteboykott" an meiner Wand haben dürfte – ich glaube, das würde zu meinen Teak-Möbeln passen wie die Faust aufs Auge: Was meinst du? *wimperklimper* Liebe, acrylverschmierte Grüße 🙂 Kea

  • Oh Kea, ich freue mich immer über Kommentare, aber über diesen ganz besonders!
    Ich erinnere mich sehr gut an dein selbstgemaltes Bild über dem Bett, das hat mir auch total gefallen, wenngleich es ja ein bisschen ein anderer Stil ist als meiner.
    Die Assoziation mit den 50ern/60ern finde ich spannend, so habe ich das noch nie gesehen. Sollte ich mich in Zukunft von einem Bild trennen wollen, werde ich an dich denken!
    Danke für deine Unterstützung und liebe Grüße,
    Flo

  • Ich finde die Bilder mega! <3

    Für mich war das Malen früher auch immer ein großer Kopflüfter, aber irgendwie komme ich seit Jahren nicht mehr dazu oder mache dann eben irgendwelche andere DIY-Geschichten. Aber meine Tochter ist eine echte kleine Künstlerin und verbringt viel Zeit mit allen möglichen Mal- und Zeichentechniken.

    Ich finde das großartig, so seine Zeit zu verbringen.

  • Danke schön Nic, setzt du gleich mal den Vorsatz mit dem Kommentieren um was 😉 Sehr lobenswert!
    Gerade bei jungen Menschen/ "Heranwachsenden" finde ich kreative Beschäftigung sehr wichtig statt nur am Computer zu sitzen (was ich natürlich auch tut – zu oft), das macht deine Tochter großartig!
    Liebe Grüße!

  • Sehr schöne Bilder! 🙂 Ich sitze arbeitsbedingt auch viel am Computer und überlege hin und wieder, mich auch mal an der Malerei zu probieren. Scheint Dir ja auf jeden Fall zu helfen den Kopf frei zu bekommen.

  • Was für ein schöner Post. Mich beruhigt es sehr, wenn ich malen kann. Ein Freund ist selbst Maler und gestaltet ganze Wände mit wunderbaren Kunstwerken.